Keine Motivation mehr, das Wetter wird schlechter, der Herbst ist da, der Winter lässt bestimmt nicht mehr lange auf sich warten und heute vor einer Woche waren es genau zwei Monate bis Heilig Abend. Es stehen also alle Zeichen auf Depression, ausser meiner neuen Maschine, die ich seit August besitze, ist eigentlich alles Scheisse. Es ist schwierig, das im Augenblick anders zu betrachten, selbst wenn einige Leute meinen, ich hätte doch schon einiges, einen Sohn, eine Wohnung usw. usw., aber da kann ich nur mit Kessler sagen: "Laaaaaaangweilig!!!!"
Aber ich habe ja meine zahlreichen Blogs und meine sozialen Netzwerke, wie wunderbar. Wenn man sich allerdings verkriecht und nicht aus dem Quark kommt, dann nützen all diese wunderbaren Kommunikationskanäle nichts. Wenn man nichts von sich gibt, dann kann auch nichts zurückkommen. In der Tat habe ich ja nun seit Wochen eine richtiggehende Schreibblockade. Mitunter habe ich gute Gedanken oder gute Ideen bzw. Themen im Kopf, aber sobald ich mir die Zeit nehmen will, diese Dinge zu Papier zu bringen, dann bin ich gar nicht mehr kreativ. Und einfach vor den Rechner setzen und abwarten, was denn heraussprudelt, das funktioniert auch nicht im Augenblick. Da ist noch ein bisschen was zu tun, bis es mir wieder besser geht.
Wobei ich auch hier überfragt bin, wie das alles wieder in die Spur kommen soll, denn meiner Erfahrung nach geht es im Winter, in der dunklen Jahreszeit noch mehr bergab mit mir, da kann ich nur hoffen, dass ich endlich mal aus diesem Loch rausschiessen kann. Denn ich habe einfach im Gefühl, dass was ansteht, ich werde nicht einfach so sinnlos mein Leben beschliessen. Nein, im Gegenteil, ich habe etwas zu sagen, ich habe eine gewisse Aufgabe in diesem Leben. Zwar kann ich sie nicht genau greifen oder benennen, aber da ist was, das ist so sicher, wie das Amen in der Kirche. Ich bin wirklich gespannt, was noch so alles geschehen wird, ich hofffe auf jeden Fall, dass es nicht langweilig wird. Denn langweilig war es noch nie, selbst wenn ich gerade mal wieder den Eindruck habe, dass es so elendig langweilig ist, so sinnlos, so überflüssig.
Die letzten Monate mit der Familie unter einem Dach empfand ich als tragisch langweilig, es geschah nichts mehr ausser der Reihe, ich ging in die Arbeit und das war es, ich quälte mich über die Woche, um das Wochenende in Ruhe mit der Familie verbringen zu können, allein der Gedanke daran brachte mich über die Arbeitswoche. Allerdings habe ich nach der Trennung erlebt, was ein wirklich langweiliges Leben ist. Damals in Pasing hätte ich nicht erwartet, dass es noch langweiliger ablaufen kann hier in diesem Jammertal, aber es geht, ich sah es selber nach meinem Auszug aus Pasing. Wenn etwas sinnlos ist, dann mein Dasein in den letzten drei Jahren.
Ich muss das ein bisschen revidieren, denn ich habe ja nun wirklich einen Sohn, das ist unbestritten. Und es ist unbestritten sehr schön, auf ein Kind schauen zu können und jeder stolze Vater ist gerade auf einen Jungen noch stolzer und ich liebe meinen Nicolas von allem Herzen, er ist es, der mich leben lässt, auch wenn es ein sehr dezimiertes Leben ist. Er sorgt dafür, dass ich nicht total aufgebe und total durchhänge. Da möchte ich kein schlechtes Vorbild sein, es reicht, was zwischen mir und meinem Vater so alles los war. So ein krankes Verhältnis, wie ich es mit meinem Vater habe, das tut nicht gut, das zieht runter, denn ich hätte ihn doch gebraucht als Junge, aber er war nicht da, ich weiss nicht wie ich das verdient habe, aber er war nicht für mich da. Und meine Mutter konnte beim besten Willen dieses Defizit nicht alleine kompensieren. Da kann eine Mutter sich so reinhängen, wie sie will, zu bestimmten Zeiten oder in bestimmten Situationen kann sie nun den Vater, bzw. einen Mann, nicht ersetzen.
Ist ja irre! - Mein täglicher Kampf
Dieser Blog ist eine Art Therapie für mich. Ich schreibe nun schon im fünften Jahr, nicht nur an diesem Blog. Hier verewige ich meine täglichen Probleme und Stimmungen, Geschichten über Depressionen, HartzIV, die ARGE und all die anderen Dinge, die mir mein Leben nicht einfacher machen.
01 November 2011
16 November 2010
Review
Jetzt arbeit ich bereits seit vier Wochen, war in dieser Zeit zweimal krank und bin am Freitag und heute ebenfalls nicht in der Arbeit gewesen. Aber genau aus diesem Grunde wollte ich ja auch eine Arbeitsmassnahme und nicht eine Arbeit auf dem ersten Arbeitsmarkt mit Probezeit und Druck und allem sonstigem Gezeter. Ich will mir einfach nicht den Hintern für nichts aufreissen und da ist so ein 1-Euro-Job genau das richtige. Ich habe aber auch eine halbwegs interessante Sache zu arbeiten, ich baue PCs zusammen, das habe ich ja daheim schon immer gerne gemacht. Man kann es also schlechter treffen. Ich kann hier noch was lernen und es ist auch Sinn bei dieser Arbeit, da kann ich mich nicht beklagen.
Nichts desto trotz habe ich damit zu kämpfen, immer hinzugehen, denn manchmal wache ich auf und mir geht es dermassen schlecht, dass alles zu spät ist. Am Freitag bin ich mit so einer schlimmen Depression aufgewacht, ich habe dagesessen und konnte nicht einmal in der Arbeit anrufen, das ist natürlich nicht gut, aber ich habe nunmal Depressionen und die wissen das und ich breche nichts über das Knie. Wenn ich nicht kann, dann kann ich nicht. Nur wenn ich mir das herausnehme, werde ich auch in meinen Belangen als Depressiver wahr genommen. Ansonsten bin ich doch wieder nur ein Hypochonder. Heute habe ich es dann noch geschafft, um 11.00 Uhr, anzurufen. Mal schauen, morgen gehe ich wieder hin. Bin gespannt, was abgeht morgen früh, aber grossartige Gedanken mache ich mir nicht. Vielmehr ärgere ich mich darüber, dass ich mich so hängen lasse, dass ich heute auch nicht gegangen bin. Es wäre schon irgendwie gegangen, aber ich habe mich heute wirklich gehen lassen. Morgen wird wieder angepackt, auf jeden Fall.
Wenn ich dann so durchhänge, dann sehe ich auch keinen Sinn mehr in der Arbeit, das macht dann alles keinen Sinn mehr, oder besser gesagt, ich kann mit alldem dann nichts mehr anfangen. Was interessiert mich auf einem depressiven Schub eine Arbeit oder Freunde oder Verpflichtungen. Da geht es mir dermassen saudreckig, dass ich nur an mich und meinen Schmerz denken kann, ganz egoistisch und abgekapselt. Aber ich komme auch immer selber da wieder raus, es dauert mal länger, mal geht es schneller. Ich denke, morgen bin ich wieder obenauf für einige Zeit.
Auf jeden Fall muss sich in meinem Leben so einiges verändern, wenn ich zufrieden werden will. Ob ich das hier in Deutschland je werde, frage ich mich sowieso. Wahrscheinlich würde es mir schon in Österreich, in Zell am See um einiges besser gehen. Es ist einfach eine todtraurige und langweilige Stimmung hier in Deutschland, es zieht mich einfach nur runter, wenn ich morgens in der U-Bahn die toten Menschen sehe, von denen keiner lacht. So viel Frust und Unzufriedenheit auf einem Haufen haben ich nicht in Ländern gesehen, in denen es den Menschen weitaus schlechter geht. Es ist traurig, Deutschland sackt ab, da braucht und kann niemand mehr stolz drauf sein. Auf lange Sicht werde ich wohl weg müssen von hier und die einzige Chance, die ich da im Augenblick sehe, ist mein Erbe, denn ich habe nichts mit meinen 45 Jahren und ich komme in den nächsten zehn, fünfzehn Jahren auch zu nichts mehr, da mache ich mir keine Illusionen. Aber arm in Deutschland werde ich nicht sterben, dann sterbe ich lieber arm in Asien. Dort kümmert sich am Ende noch ein aufopfernder Mensch um mich, nicht eine abgehalfterte Pflegekraft, die unterbezahlt und überbeansprucht ist.
Auf jeden Fall ist mein Fazit, dass mir die Arbeit gut tut und dass ich im allgemeinen fähig bin, kontinuierlich der Arbeit nachzugehen, wenn mich nicht grosse Depressionen davon abhalten. Das ist aber nun meine Problematik, ansonsten bin ich auf jeden Fall nicht zu faul oder zu bequem, um einer Arbeit nachzugehen. Je mehr ich gefordert würde, desto besser wäre es, ein langweiliger Job ist ein Horror für mich, ich bin kein Behörden- oder Beamten-Typ. Ich bin gespannt, was sich in meinen Leben noch so ergibt, im Augenblick habe ich ja beruflich gar keine Perspektiven, aber das ist auch nicht das wichtigste.
Nichts desto trotz habe ich damit zu kämpfen, immer hinzugehen, denn manchmal wache ich auf und mir geht es dermassen schlecht, dass alles zu spät ist. Am Freitag bin ich mit so einer schlimmen Depression aufgewacht, ich habe dagesessen und konnte nicht einmal in der Arbeit anrufen, das ist natürlich nicht gut, aber ich habe nunmal Depressionen und die wissen das und ich breche nichts über das Knie. Wenn ich nicht kann, dann kann ich nicht. Nur wenn ich mir das herausnehme, werde ich auch in meinen Belangen als Depressiver wahr genommen. Ansonsten bin ich doch wieder nur ein Hypochonder. Heute habe ich es dann noch geschafft, um 11.00 Uhr, anzurufen. Mal schauen, morgen gehe ich wieder hin. Bin gespannt, was abgeht morgen früh, aber grossartige Gedanken mache ich mir nicht. Vielmehr ärgere ich mich darüber, dass ich mich so hängen lasse, dass ich heute auch nicht gegangen bin. Es wäre schon irgendwie gegangen, aber ich habe mich heute wirklich gehen lassen. Morgen wird wieder angepackt, auf jeden Fall.
Wenn ich dann so durchhänge, dann sehe ich auch keinen Sinn mehr in der Arbeit, das macht dann alles keinen Sinn mehr, oder besser gesagt, ich kann mit alldem dann nichts mehr anfangen. Was interessiert mich auf einem depressiven Schub eine Arbeit oder Freunde oder Verpflichtungen. Da geht es mir dermassen saudreckig, dass ich nur an mich und meinen Schmerz denken kann, ganz egoistisch und abgekapselt. Aber ich komme auch immer selber da wieder raus, es dauert mal länger, mal geht es schneller. Ich denke, morgen bin ich wieder obenauf für einige Zeit.
Auf jeden Fall muss sich in meinem Leben so einiges verändern, wenn ich zufrieden werden will. Ob ich das hier in Deutschland je werde, frage ich mich sowieso. Wahrscheinlich würde es mir schon in Österreich, in Zell am See um einiges besser gehen. Es ist einfach eine todtraurige und langweilige Stimmung hier in Deutschland, es zieht mich einfach nur runter, wenn ich morgens in der U-Bahn die toten Menschen sehe, von denen keiner lacht. So viel Frust und Unzufriedenheit auf einem Haufen haben ich nicht in Ländern gesehen, in denen es den Menschen weitaus schlechter geht. Es ist traurig, Deutschland sackt ab, da braucht und kann niemand mehr stolz drauf sein. Auf lange Sicht werde ich wohl weg müssen von hier und die einzige Chance, die ich da im Augenblick sehe, ist mein Erbe, denn ich habe nichts mit meinen 45 Jahren und ich komme in den nächsten zehn, fünfzehn Jahren auch zu nichts mehr, da mache ich mir keine Illusionen. Aber arm in Deutschland werde ich nicht sterben, dann sterbe ich lieber arm in Asien. Dort kümmert sich am Ende noch ein aufopfernder Mensch um mich, nicht eine abgehalfterte Pflegekraft, die unterbezahlt und überbeansprucht ist.
Auf jeden Fall ist mein Fazit, dass mir die Arbeit gut tut und dass ich im allgemeinen fähig bin, kontinuierlich der Arbeit nachzugehen, wenn mich nicht grosse Depressionen davon abhalten. Das ist aber nun meine Problematik, ansonsten bin ich auf jeden Fall nicht zu faul oder zu bequem, um einer Arbeit nachzugehen. Je mehr ich gefordert würde, desto besser wäre es, ein langweiliger Job ist ein Horror für mich, ich bin kein Behörden- oder Beamten-Typ. Ich bin gespannt, was sich in meinen Leben noch so ergibt, im Augenblick habe ich ja beruflich gar keine Perspektiven, aber das ist auch nicht das wichtigste.
08 Oktober 2010
(Miss)Erfolge im täglichen Leben
Es gibt ein Wort, das heisst: "Die Zeit heilt alle Wunden, aber die Erinnerung reisst sie wieder auf". Ich gehe davon aus, dass diesen Schmerz jeder mehr oder weniger bereits selber verspürt hat. Das ist mir jetzt gerade spontan eingefallen und hat eigentlich mit dem Posting gar nichts zu tun, denn...
...ich werde ab Montag arbeiten, was man aber einfach nur als behelfsmässige Teilhabe an der Gesellschaft nennen kann, denn ich werde an einer Arbeitsmassnahme der ARGE teilnehmen. Bitte nicht lachen oder weinen, oder was auch immer, ich wollte es im November des letzten Jahres selber. Und wenn du schlafende Hunde geweckt hast, dann beruhigen die sich erst wieder, wenn sie ihren Willen haben. Ich habe aber immerhin ein Jahr lang geschafft, mir den ganzen Scheiss mehr oder weniger vom Leib zu halten. Denn im November 2009 schickte mich meine Beraterin zu so einem Scheissjob, der absolut unadäquat für mich war. Ich bin auch gleich von Anfang an ziemlich hart aufgetreten bei meiner Beraterin, um mal gleich klare Fronen zu schaffen und zu signalisieren, mit mir muss man sich bemühen, das beschissene Standard-Programm läuft bei mir nicht.
Bereits die Arbeitsagentur wollte mich seinerzeit in Massnahmen stecken, die habe ich alle nach ein, zwei Tagen von meiner Seite aus eingestellt. Und ich habe gerechterweise nicht einen Cent der Bezüge gekürzt bekommen. Ich lasse mich doch nicht als Bittsteller behandeln, für mich ist das Modell BRD von 1949 gut durchdacht, ich stehe zu hundert Prozent zum Grundgesetz. Nur wenn die Gesetze die Gesetze der Mächtigen und Reichen sind und diese das Recht beugen und für sich auslegen, dann wird das Modell mit Füssen getreten und man muss es als gescheitert betrachten. Ein Gerechtigkeits- oder Sozial-Staat ist das für mich nie richtig gewesen, denn den grössten finanziellen Nutzen am Sozial-Staat haben die Menschen, die sich im Mittelstand und drüber befinden.
Auch bei der ARGE habe ich nun bereits zwei Arbeitsmassnahmen gecancelt, da das auch nichts für mich war. Ich mache nicht alles, nur damit ich wieder ausgebeutet werde, beileibe nicht. Aber diesmal ist es etwas, das mir was bringen wird. Ich habe mich als Bürohilfe vorgestellt, weil ich halt den Beruf machen musste nach meiner Therapie. Das, was ich machen wollte, EDV, das haben sie mir nicht genehmigt. Denn wenn man schon jahrelang ein fauler Junkie war, dann wird man nicht auch noch mit seinem Traumjob belohnt, das könnte ja Nachahmer auf den Plan rufen. Und so werden dann die ganz wenigen Menschen, die den Absprung vom Heroin schaffen, auf kurz oder lang zermürbt, mit beschissener Arbeit und beschissenem Alltag. Auf jeden Fall bin ich auf Anfrage in den EDV-Service gerutscht. Das bedeutet aber auch noch mehr Ausbeutung, denn an sich geht es ja bei den Arbeitsmahssnahmen um anspruchloseste Jobs, damit man noch mehr zermürbt wird und endlich auch den grössten Drecks-Job auf dem ersten Arbeitsmarkt annimmt, Hauptsache weg von der beschissenen ARGE. Ich hingegen werde da andere Jobs machen, die einfach gar nicht als Arbeitsmassnahme laufen sollten, aber ich kann wieder fit werden auf dem Gebiet und ich mache das gerne, also was soll ich machen. Derzeit habe ich keine Chance im EDV-Bereich am ersten Markt, also mache ich erstmal das.
Ansonsten ist dieses Jahr ähnlich beschissen gewesen, wie die letzten beiden und ich habe schon wieder einen Horror vorm Jahresende, dieses Fest der Liebe bei dem ganzen Hass auf der Welt und wieder ein beschissenes Jahr abhaken am 31.12., ist alles so gewöhnlich und langweilig, ich würde einfach gerne abhauen, aber auch das habe ich nicht im Kreuz und auch nicht im Geldbeutel. Na ja, ich bin 45, soweit habe ich schon geschafft, also geht es auch weiter. Wäre schön, wenn es mal leichter von der Hand ginge, aber so habe ich eben zu tragen und der andere hat was anderes am Kochen. Kotzt mich mal wieder alles an hier in Kaltland, so eine kalte, herzlose und unlustige Gesellschaft habe ich nirgends sonst gesehen und ich Europa habe ich schon fast alles gesehen. Niemand lacht in der S-Bahn, jeder ist nur verbissen und beschissen drauf, das legt sich so nieder auf mich mit aller Macht, dass es mir auch schon nicht mehr gut gehen kann bei dem Gedanken an dieses bescheuerte Volk. So untertänig und servil waren wohl noch nicht viele Völker, es ist ein Trauerspiel und ich finde es auch gar nicht toll, ein Deutscher zu sein und stolz bin ich gleich dreimal nicht darauf. Dafür hinterlassen wir keine Spuren mehr, nichts eigenes, einfach nur schlimmstes Mittelmass mit absolut abgestumpften Shows, die uns weismachen wollen, dass wir wenigstens Pop-Stars, Superstars oder sonstwie herausragende Persönlichkeiten hätten. Aber ich wollte ja was anderes schreiben, na ja, dann hör ich auf, wenn ich immer abschweife. Auf jeden Fall ist das ein kleines Erfolgserlebnis, für die nächste Woche wird es mich noch ein wenig aufbauen, dann ist die Routine und die Langeweile wieder da. Aber als letztes stirbt die Hoffnung.
...ich werde ab Montag arbeiten, was man aber einfach nur als behelfsmässige Teilhabe an der Gesellschaft nennen kann, denn ich werde an einer Arbeitsmassnahme der ARGE teilnehmen. Bitte nicht lachen oder weinen, oder was auch immer, ich wollte es im November des letzten Jahres selber. Und wenn du schlafende Hunde geweckt hast, dann beruhigen die sich erst wieder, wenn sie ihren Willen haben. Ich habe aber immerhin ein Jahr lang geschafft, mir den ganzen Scheiss mehr oder weniger vom Leib zu halten. Denn im November 2009 schickte mich meine Beraterin zu so einem Scheissjob, der absolut unadäquat für mich war. Ich bin auch gleich von Anfang an ziemlich hart aufgetreten bei meiner Beraterin, um mal gleich klare Fronen zu schaffen und zu signalisieren, mit mir muss man sich bemühen, das beschissene Standard-Programm läuft bei mir nicht.
Bereits die Arbeitsagentur wollte mich seinerzeit in Massnahmen stecken, die habe ich alle nach ein, zwei Tagen von meiner Seite aus eingestellt. Und ich habe gerechterweise nicht einen Cent der Bezüge gekürzt bekommen. Ich lasse mich doch nicht als Bittsteller behandeln, für mich ist das Modell BRD von 1949 gut durchdacht, ich stehe zu hundert Prozent zum Grundgesetz. Nur wenn die Gesetze die Gesetze der Mächtigen und Reichen sind und diese das Recht beugen und für sich auslegen, dann wird das Modell mit Füssen getreten und man muss es als gescheitert betrachten. Ein Gerechtigkeits- oder Sozial-Staat ist das für mich nie richtig gewesen, denn den grössten finanziellen Nutzen am Sozial-Staat haben die Menschen, die sich im Mittelstand und drüber befinden.
Auch bei der ARGE habe ich nun bereits zwei Arbeitsmassnahmen gecancelt, da das auch nichts für mich war. Ich mache nicht alles, nur damit ich wieder ausgebeutet werde, beileibe nicht. Aber diesmal ist es etwas, das mir was bringen wird. Ich habe mich als Bürohilfe vorgestellt, weil ich halt den Beruf machen musste nach meiner Therapie. Das, was ich machen wollte, EDV, das haben sie mir nicht genehmigt. Denn wenn man schon jahrelang ein fauler Junkie war, dann wird man nicht auch noch mit seinem Traumjob belohnt, das könnte ja Nachahmer auf den Plan rufen. Und so werden dann die ganz wenigen Menschen, die den Absprung vom Heroin schaffen, auf kurz oder lang zermürbt, mit beschissener Arbeit und beschissenem Alltag. Auf jeden Fall bin ich auf Anfrage in den EDV-Service gerutscht. Das bedeutet aber auch noch mehr Ausbeutung, denn an sich geht es ja bei den Arbeitsmahssnahmen um anspruchloseste Jobs, damit man noch mehr zermürbt wird und endlich auch den grössten Drecks-Job auf dem ersten Arbeitsmarkt annimmt, Hauptsache weg von der beschissenen ARGE. Ich hingegen werde da andere Jobs machen, die einfach gar nicht als Arbeitsmassnahme laufen sollten, aber ich kann wieder fit werden auf dem Gebiet und ich mache das gerne, also was soll ich machen. Derzeit habe ich keine Chance im EDV-Bereich am ersten Markt, also mache ich erstmal das.
Ansonsten ist dieses Jahr ähnlich beschissen gewesen, wie die letzten beiden und ich habe schon wieder einen Horror vorm Jahresende, dieses Fest der Liebe bei dem ganzen Hass auf der Welt und wieder ein beschissenes Jahr abhaken am 31.12., ist alles so gewöhnlich und langweilig, ich würde einfach gerne abhauen, aber auch das habe ich nicht im Kreuz und auch nicht im Geldbeutel. Na ja, ich bin 45, soweit habe ich schon geschafft, also geht es auch weiter. Wäre schön, wenn es mal leichter von der Hand ginge, aber so habe ich eben zu tragen und der andere hat was anderes am Kochen. Kotzt mich mal wieder alles an hier in Kaltland, so eine kalte, herzlose und unlustige Gesellschaft habe ich nirgends sonst gesehen und ich Europa habe ich schon fast alles gesehen. Niemand lacht in der S-Bahn, jeder ist nur verbissen und beschissen drauf, das legt sich so nieder auf mich mit aller Macht, dass es mir auch schon nicht mehr gut gehen kann bei dem Gedanken an dieses bescheuerte Volk. So untertänig und servil waren wohl noch nicht viele Völker, es ist ein Trauerspiel und ich finde es auch gar nicht toll, ein Deutscher zu sein und stolz bin ich gleich dreimal nicht darauf. Dafür hinterlassen wir keine Spuren mehr, nichts eigenes, einfach nur schlimmstes Mittelmass mit absolut abgestumpften Shows, die uns weismachen wollen, dass wir wenigstens Pop-Stars, Superstars oder sonstwie herausragende Persönlichkeiten hätten. Aber ich wollte ja was anderes schreiben, na ja, dann hör ich auf, wenn ich immer abschweife. Auf jeden Fall ist das ein kleines Erfolgserlebnis, für die nächste Woche wird es mich noch ein wenig aufbauen, dann ist die Routine und die Langeweile wieder da. Aber als letztes stirbt die Hoffnung.
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28 Juli 2010
Der erste Besucher auf Facebook-Seite
Heut hab ich auch mal wieder auf die Seiten-Statistiken von meinen Seiten geschaut und ich habe auf einer Seite einen "Fan", den ich nicht eingeladen habe, also das ist kein Freund, den ich schon hatte. Das hat mich schon gefreut, da ist einfach jemand so über meine Seite gestolpert, ist doch wunderbar. Ich hab mit dem Menschen noch nichts direkt zu tun gehabt. Wer weiss, vielleicht ermpiehlt er die Seite weiter und...
Egal, was dabei rauskommt oder alles passieren kann, es ist allemal ein Zeitvertreib, der mich nicht gerade dümmer macht. Es sind die Nachrichten auf der einen Seite, also die Information, die ich multiplizieren kann. Das ist mir ungemein wichtig und das ist mittlerweile so einfach geworden. Und jeder im Netz kann die Entscheidung treffen, ob er das nun lesen will oder nicht, genauso, wie alle meine anderen Äusserungen im Netz ebenso. Das andere ist die Technologie, die Funktionsweise von Social Media, auch im psychologischen Sinne. Im Augenblick verändert sich der Journalismus und auch das Suchverhalten der Menschen, die sich im Netz bewegen. Die Suchmaschinen spucken an den ersten Stellen mittlerweile immer mehr Einträg aus Netzwerken aus. An der Nachrichten-Front ist dank Twitter und anderen mobilen Communities manch Privatmann schneller am Geschehen, als ein Reporter. Ein leider trauriges Beispiel ist nun die Loveparade gewesen. Das ganze gibt den Menschen ganz andere Handlungsmöglichkeiten, um positive politische Entscheidungen zu erwirken, als das noch vor Social Media möglich war. Und das muss unter allen Umständen bewahrt bleiben, das dürfen wir uns nicht durch Zensur und Einmischung kaputt machen lassen.
Egal, was dabei rauskommt oder alles passieren kann, es ist allemal ein Zeitvertreib, der mich nicht gerade dümmer macht. Es sind die Nachrichten auf der einen Seite, also die Information, die ich multiplizieren kann. Das ist mir ungemein wichtig und das ist mittlerweile so einfach geworden. Und jeder im Netz kann die Entscheidung treffen, ob er das nun lesen will oder nicht, genauso, wie alle meine anderen Äusserungen im Netz ebenso. Das andere ist die Technologie, die Funktionsweise von Social Media, auch im psychologischen Sinne. Im Augenblick verändert sich der Journalismus und auch das Suchverhalten der Menschen, die sich im Netz bewegen. Die Suchmaschinen spucken an den ersten Stellen mittlerweile immer mehr Einträg aus Netzwerken aus. An der Nachrichten-Front ist dank Twitter und anderen mobilen Communities manch Privatmann schneller am Geschehen, als ein Reporter. Ein leider trauriges Beispiel ist nun die Loveparade gewesen. Das ganze gibt den Menschen ganz andere Handlungsmöglichkeiten, um positive politische Entscheidungen zu erwirken, als das noch vor Social Media möglich war. Und das muss unter allen Umständen bewahrt bleiben, das dürfen wir uns nicht durch Zensur und Einmischung kaputt machen lassen.
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Die ARGE meldet sich
Das war letzten Freitag, da war ich am Morgen bei meiner Beraterin. Das ganze hat mich schon wieder so runtergezogen. Da war auch noch der Sozial-Typ von der ARGE dabei und das hat mich schon wieder gelangweilt. Das ist ein Mensch, der nicht mehr arg lange zu arbeiten hat, daher das entsprechende Alter aufweist. In Kombination mit meiner Arbeitsberaterin, die steif, wie ein Stockfisch ist, ist das ein knallhartes Duo gewesen, was mir da gegenüber sass. Ich erwähne nochmal kurz, dass ich vor ca. sechs Wochen von der ARGE aus bei einem Psychiater war wegen eines Gutachtens zu meiner Arbeitstauglichkeit. Hintergrund ist der, dass ich halt immer wieder mal länger krank geschrieben war, seitdem ich bei der ARGE bin. Ausserdem habe ich eben Depressionen und ich hatte im November so eine Arbeitsgelegenheit nach zwei Tagen beendet, bzw. war vier Wochen arbeitsunfähig gewesen wegen Depressionen und anschliessend hatte ich dann in Absprache der Firma aufgehört. Im Mai hatte ich mir dann selber eine Arbeitsgelegenheit gesucht, aber meine Arbeitsberaterin hatte den Einsatz verweigert, wollte mich eben vorab zu einem Psychiater schicken und ein Gutachten machen lassen.
Ich kann bis unter sechs Stunden arbeiten täglich und das ist mal auf sechs Monate beschränkt. Jetzt darf ich dann wieder bei dem Laden anfangen, wo ich bereits im Mai ein paar Tage zur Probe gearbeitet hatte. Mich kotzt das schon wieder so an, ich hätte seit Mai Kohle verdienen können, aber wegen der Sturheit meiner Arbeitsberaterin haben wir mittlerweile gleich August und ich verdiene immer noch nichts. Ehrlich gesagt, jetzt habe ich schon wieder keine Lust mehr, irgendwas zu machen. Darüberhinaus muss ich, ich betone muss, eine Psychotherapie machen, so sagte es mir meine Arbeitsberaterin. Eine absolut wirksame und vollkommen nützliche Zwangs-Therapie, das ist eben wieder so ein Schwachsinn, den Menschen anstellen, wenn sie ihren Hintern nicht mit beiden Händen finden. Auch bei dem Thema geht mir der Hut hoch und ich habe gar keine Lust auf Geschwafel, ich weiss schon selber, was abgeht, da brauche ich diesen absoluten Scheiss überhaupt nicht. Vielmehr sollte ich den Therapeuten therapieren.
Auf jeden Fall war dieser Termin wieder ein voller Reinfall und ich muss sagen, seit Oktober läuft das jedesmal gleich, mich kotzt dieser Laden an und meine Beraterin auch und jetzt kommt auch noch der Sozial-Typ dazu. So ein Pech, wie ich da jetzt habe, das glaube ich einfach nicht. Es gibt ja Menschen, die sich ganz gut in die Lage anderer versetzen können, aber diese Frau ist so kopflastig und rational, dass alles zu spät ist. Sie ist kein Besen, aber sie checkt es nicht. Sie ist das am falschen Platz, sie sollte lieber in einem Amt arbeiten ohne Kundenkontakt oder als reiner Informationsmultiplikator, aber nicht beratend. Ich habe am Freitag einen Termin mit einer Sozial-Helferin, mal schauen, was wir da machen können, um diesen frustrierenden Zustand zu beenden.
Ich kann bis unter sechs Stunden arbeiten täglich und das ist mal auf sechs Monate beschränkt. Jetzt darf ich dann wieder bei dem Laden anfangen, wo ich bereits im Mai ein paar Tage zur Probe gearbeitet hatte. Mich kotzt das schon wieder so an, ich hätte seit Mai Kohle verdienen können, aber wegen der Sturheit meiner Arbeitsberaterin haben wir mittlerweile gleich August und ich verdiene immer noch nichts. Ehrlich gesagt, jetzt habe ich schon wieder keine Lust mehr, irgendwas zu machen. Darüberhinaus muss ich, ich betone muss, eine Psychotherapie machen, so sagte es mir meine Arbeitsberaterin. Eine absolut wirksame und vollkommen nützliche Zwangs-Therapie, das ist eben wieder so ein Schwachsinn, den Menschen anstellen, wenn sie ihren Hintern nicht mit beiden Händen finden. Auch bei dem Thema geht mir der Hut hoch und ich habe gar keine Lust auf Geschwafel, ich weiss schon selber, was abgeht, da brauche ich diesen absoluten Scheiss überhaupt nicht. Vielmehr sollte ich den Therapeuten therapieren.
Auf jeden Fall war dieser Termin wieder ein voller Reinfall und ich muss sagen, seit Oktober läuft das jedesmal gleich, mich kotzt dieser Laden an und meine Beraterin auch und jetzt kommt auch noch der Sozial-Typ dazu. So ein Pech, wie ich da jetzt habe, das glaube ich einfach nicht. Es gibt ja Menschen, die sich ganz gut in die Lage anderer versetzen können, aber diese Frau ist so kopflastig und rational, dass alles zu spät ist. Sie ist kein Besen, aber sie checkt es nicht. Sie ist das am falschen Platz, sie sollte lieber in einem Amt arbeiten ohne Kundenkontakt oder als reiner Informationsmultiplikator, aber nicht beratend. Ich habe am Freitag einen Termin mit einer Sozial-Helferin, mal schauen, was wir da machen können, um diesen frustrierenden Zustand zu beenden.
Ich mach was...
Ich bin am rödeln auf Facebook und komme fast nicht zum Schreiben. Das mache ich, wenn ich mal unterwegs bin, auf dem Smartphone. Vor zwei Wochen oder so habe ich zu meiner Gruppe "Anders? - Na und, auch ich bin Mensch" eine Seite mit gleichem Namen erstellt. Ich muss aber sagen, da tut sich gar nichts. Es sind so fünf Mitglieder in der Gruppe, allein ich reisse nichts an, ich habe so gar nichts im Kopf dazu. Mein Problem ist auch, dass ich auf der anderen Seite zu viel anreisse, das ist noch alles ein bisschen unstrukturiert, was meine Aktivitäten auf Facebook und online überhaupt angeht. Ich habe mich über x Accounts auf Twitter angemeldet, aber ich gestehe, ausser dass das eine Nachrichtenschleuder ist, bin ich in dieses Thema noch nicht weiter eingestiegen. Wobei ich Twitter als ähnlich interessant ansehe, wie Facebook. Oder anders gesagt, ich sehe da auf beiden Communities Vor- und Nachteile.
Ich habe noch vier andere Seiten gestartet, Mobile News, More News from Nowhere (ein Song-Titel von Nick Cave), Drug Report und Technology News. Damit das ganze ein bisschen Inhalte bekommt, bin ich jetzt erstmal dabei, Nachrichten für die verschiedenen Seiten zu recherchieren und mehr oder weniger unkommentiert zu verlinken. Zu mehr komme ich da nicht, auf jeden Fall mit meiner jetzigen Arbeitsweise. Da muss ich schauen, wie ich das alles ein wenig eindampfe, weil ich schon selber auch schreiben will. Das muss sich alles entwickeln. Dann muss ich schauen, dass ich Öffentlichkeit bekomme. Auf jeden Fall habe ich viel zu tun, wenn ich will und da muss ich was weiterentwickeln, weil auf Dauer ist das ja ziemlich stupide, einfach Links weiterzugeben. Wenn die Seiten mal bekannter sind, falls das mal geschieht, dann hoffe ich, dass dann auch Beteiligung von aussen kommt, darum geht es mir im Grunde als erstes.
Ich habe noch vier andere Seiten gestartet, Mobile News, More News from Nowhere (ein Song-Titel von Nick Cave), Drug Report und Technology News. Damit das ganze ein bisschen Inhalte bekommt, bin ich jetzt erstmal dabei, Nachrichten für die verschiedenen Seiten zu recherchieren und mehr oder weniger unkommentiert zu verlinken. Zu mehr komme ich da nicht, auf jeden Fall mit meiner jetzigen Arbeitsweise. Da muss ich schauen, wie ich das alles ein wenig eindampfe, weil ich schon selber auch schreiben will. Das muss sich alles entwickeln. Dann muss ich schauen, dass ich Öffentlichkeit bekomme. Auf jeden Fall habe ich viel zu tun, wenn ich will und da muss ich was weiterentwickeln, weil auf Dauer ist das ja ziemlich stupide, einfach Links weiterzugeben. Wenn die Seiten mal bekannter sind, falls das mal geschieht, dann hoffe ich, dass dann auch Beteiligung von aussen kommt, darum geht es mir im Grunde als erstes.
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15 Juli 2010
Mein Geldbeutel ist weg! Glück im Unglück
Vor zwei Wochen habe ich meinen Geldbeutel verloren, ganz üble Geschichte. Ich bin Donnerstag Abend zur S-Bahn an der Donnersberger Brücke gelatscht und wollte mir an dem Süssigkeitenautomaten noch was kaufen. Ich holte meinen Geldbeutel aus der Hosentasche raus, leider war kein Geld mehr drin, also auch keine Süssigkeiten mehr, schade. Die S-Bahn fuhr ein und ich stieg ein, gleichzeitig steckte ich den Geldbeutel wieder ein. Nein, falsch, ich steckte ihn eben neben die Tasche, er fiel runter und ich bemerkte in meiner Prallheit nichts.
Bemerkt habe ich es dann erst am nächsten Morgen, als ich für das Frühstück einkaufen wollte. Kein Geldbeutel, ich fiel gleich in eine mittlere Depression. Es war zwar kein Geld im Geldbeutel gewesen, aber mein Ausweis, mein Führerschein, mein Fahrzeugschein, mein München-Pass, meine ec-Karte und noch mein Bibliotheks-Ausweis. Das kommt insgesamt auch ganz schön teuer und es ist eine wahnsinnige Rennerei von Behörde zu Behörde. Jeder weiss, wie nervenaufreibend es auf den Ämtern ist, das braucht man nicht einmal ein HartzIV-Empfänger sein. Die Meldeämter sind auch recht gemütlich, bei der KfZ-Zulassungsstelle wird auch ganz genau nach Vorschrift gearbeitet. Für mich war die Welt auf jeden Fall schon wieder mal untergegangen, das Wochenende stand bevor und sah nur die Kosten, vor allem was Fahrgeld auch für Nicolas am Wochenende anging. Es bewahrheitet sich, wenn man schon mal unten ist, dann kommt es dicke.
Das Wochenende verlief trotzdem wunderbar für uns und langsam hatte ich den Verlust verwunden. Ich wollte am Montag gleich alle Fundämter abklappern und notfalls schonmal anfangen, die Dokumente wiederzubeschaffen. Aber alles lief anders, denn ich loggte mich auf Facebook ein und schaute in den Posteingang, wo eine Mail von einem Unbekannten eingegangen war. Der teilte mir mit, dass er meinen Gelbeutel gefunden hatte in der S-Bahn. Ich war glücklich wie eine Horde Kinder ohne Aufsicht, keine Rennerei, keine unnötigen Kosten, die ich gar nicht bestreiten hätte können. Es war arg genug, dass ich von Freitag bis Dienstag 30 Euro nur für den blöden MVV zahlen musste. Dies ist aber auch kein Vergleich zum Verlust des Geldbeutels gegeben.
Auf jeden Fall habe ich wieder mal am eigenen Leib erfahren, dass es noch genug aufrichtige Menschen gibt. Es war wohl auf jeden Fall von Vorteil, dass nunmal kein Geld im Geldbeutel war, da haben die Leute doch noch mehr Skrupel, ihn einfach wegzuschmeissen. Ich danke dem ehrlichen Finder nochmals auf diesem Wege, er hat mir ein gutes Stück Vertrauen in mich und in andere wiedergegeben.
Bemerkt habe ich es dann erst am nächsten Morgen, als ich für das Frühstück einkaufen wollte. Kein Geldbeutel, ich fiel gleich in eine mittlere Depression. Es war zwar kein Geld im Geldbeutel gewesen, aber mein Ausweis, mein Führerschein, mein Fahrzeugschein, mein München-Pass, meine ec-Karte und noch mein Bibliotheks-Ausweis. Das kommt insgesamt auch ganz schön teuer und es ist eine wahnsinnige Rennerei von Behörde zu Behörde. Jeder weiss, wie nervenaufreibend es auf den Ämtern ist, das braucht man nicht einmal ein HartzIV-Empfänger sein. Die Meldeämter sind auch recht gemütlich, bei der KfZ-Zulassungsstelle wird auch ganz genau nach Vorschrift gearbeitet. Für mich war die Welt auf jeden Fall schon wieder mal untergegangen, das Wochenende stand bevor und sah nur die Kosten, vor allem was Fahrgeld auch für Nicolas am Wochenende anging. Es bewahrheitet sich, wenn man schon mal unten ist, dann kommt es dicke.
Das Wochenende verlief trotzdem wunderbar für uns und langsam hatte ich den Verlust verwunden. Ich wollte am Montag gleich alle Fundämter abklappern und notfalls schonmal anfangen, die Dokumente wiederzubeschaffen. Aber alles lief anders, denn ich loggte mich auf Facebook ein und schaute in den Posteingang, wo eine Mail von einem Unbekannten eingegangen war. Der teilte mir mit, dass er meinen Gelbeutel gefunden hatte in der S-Bahn. Ich war glücklich wie eine Horde Kinder ohne Aufsicht, keine Rennerei, keine unnötigen Kosten, die ich gar nicht bestreiten hätte können. Es war arg genug, dass ich von Freitag bis Dienstag 30 Euro nur für den blöden MVV zahlen musste. Dies ist aber auch kein Vergleich zum Verlust des Geldbeutels gegeben.
Auf jeden Fall habe ich wieder mal am eigenen Leib erfahren, dass es noch genug aufrichtige Menschen gibt. Es war wohl auf jeden Fall von Vorteil, dass nunmal kein Geld im Geldbeutel war, da haben die Leute doch noch mehr Skrupel, ihn einfach wegzuschmeissen. Ich danke dem ehrlichen Finder nochmals auf diesem Wege, er hat mir ein gutes Stück Vertrauen in mich und in andere wiedergegeben.
29 Juni 2010
Meine Aktivitäten
Nachdem ich ja einige Seiten auf Facebook erstellt hatte und sie auch wieder gelöscht hatte, fiel mir wieder meine Gruppe "Anders? - Na und, auch ich bin Mensch!" ein. Ich schaute gestern mal wieder rein und stellte fest, dass sich dort zwei neue Mitglieder eingetragen hatten. Die habe ich nun mal angeschrieben, schauen wir mal, ob da was weiterführendes rauskommt.
Ausserdem habe ich mittlerweile wieder ein paar finanzielle Dinge geregelt, so dass ich nun wieder ein bisschen mehr Überblick über meine finanziellen Angelegenheiten habe. Es ist halt schwierig, ich habe immer weniger Geld und immer mehr Schulden. So will O2 nun 380 Euro von mir haben wg. einer dubiosen Rechnung. Die Stadtwerke stehen mir auf den Füssen und so weiter und so weiter. Mein Motorrad braucht neue Bremsbeläge und einen neuen Hinterreifen, die Vergaser-Elektronik ist wohl auch mal wieder hinüber, sie springt gar nicht an.
Dann könnte ich auch noch gut ein Rennrad gebrauchen, nachdem mir beide Fahrräder im März gestohlen wurden hier in dieser wunderbaren Gegend. Man sieht also, es gibt für mich keinen Grund, zufrieden zu sein, ich bin ein armes Schwein, das ist halt so, aber ich versuche trotzdem, einigermassen zufrieden zu sein und den Kopf nicht allzu sehr hängen zu lassen.
Dann werde ich auch mal so nebenbei anfangen zu schauen, wie es so auf dem Arbeitsmarkt ausschaut. Wobei ich mir dabei auch keine allzu grossen Hoffnungen mache, ich bin 45 und habe seit drei Jahren keine Berufspraxis mehr, somit bin ich für Personaler absolut ohne Berufserfahrung. Wie soll ich da noch an einen Job kommen, das sollte mir mal die ARGE verraten. Da bleibt doch nur noch was auf dem x-ten Arbeitsmarkt, wer ärgert sich als dreissigjähriger Chef mit einem 45-järigen rum, der sowieso alles besser weiss, was ja auch stimmt. Wir werden sehen, wie das hier weitergeht, positiv eingestellt bin ich diesem Thema gegenüber auf jeden Fall nicht.
Es gibt auch noch ein paar andere Projekte, die ich angehen möchte, ich will ein paar Sachen versuchen auf dem Social Web-Sektor. Ich möchte unter anderem eine Community aufbauen, also Freunde sammeln auf Facebook und Follower auf Twitter, so dass ich meine Informationen einer breiteren Masse zukommen lassen kann. Einen Artikel für ein Buch, das erscheinen soll, werde ich wohl nun doch auch schreiben, obwohl ich mich lange gesträubt habe.
Ausserdem habe ich mittlerweile wieder ein paar finanzielle Dinge geregelt, so dass ich nun wieder ein bisschen mehr Überblick über meine finanziellen Angelegenheiten habe. Es ist halt schwierig, ich habe immer weniger Geld und immer mehr Schulden. So will O2 nun 380 Euro von mir haben wg. einer dubiosen Rechnung. Die Stadtwerke stehen mir auf den Füssen und so weiter und so weiter. Mein Motorrad braucht neue Bremsbeläge und einen neuen Hinterreifen, die Vergaser-Elektronik ist wohl auch mal wieder hinüber, sie springt gar nicht an.
Dann könnte ich auch noch gut ein Rennrad gebrauchen, nachdem mir beide Fahrräder im März gestohlen wurden hier in dieser wunderbaren Gegend. Man sieht also, es gibt für mich keinen Grund, zufrieden zu sein, ich bin ein armes Schwein, das ist halt so, aber ich versuche trotzdem, einigermassen zufrieden zu sein und den Kopf nicht allzu sehr hängen zu lassen.
Dann werde ich auch mal so nebenbei anfangen zu schauen, wie es so auf dem Arbeitsmarkt ausschaut. Wobei ich mir dabei auch keine allzu grossen Hoffnungen mache, ich bin 45 und habe seit drei Jahren keine Berufspraxis mehr, somit bin ich für Personaler absolut ohne Berufserfahrung. Wie soll ich da noch an einen Job kommen, das sollte mir mal die ARGE verraten. Da bleibt doch nur noch was auf dem x-ten Arbeitsmarkt, wer ärgert sich als dreissigjähriger Chef mit einem 45-järigen rum, der sowieso alles besser weiss, was ja auch stimmt. Wir werden sehen, wie das hier weitergeht, positiv eingestellt bin ich diesem Thema gegenüber auf jeden Fall nicht.
Es gibt auch noch ein paar andere Projekte, die ich angehen möchte, ich will ein paar Sachen versuchen auf dem Social Web-Sektor. Ich möchte unter anderem eine Community aufbauen, also Freunde sammeln auf Facebook und Follower auf Twitter, so dass ich meine Informationen einer breiteren Masse zukommen lassen kann. Einen Artikel für ein Buch, das erscheinen soll, werde ich wohl nun doch auch schreiben, obwohl ich mich lange gesträubt habe.
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18 Juni 2010
Fundstücke und Gedankensprünge
Ich habe neulich mal meinen Drogen-Blog aufgeräumt, mal geschaut, ob ich jemanden da mit reinziehe in meine Biographie, der noch leben würde und was dagegen haben könnte. Dabei bin ich über einige harte, aber ganz harte Postings gestolpert, die ich im Rausch geschrieben habe und das sind dann schon Erkenntnisse, die man aus solchen Postings zieht. Dieser Alkohol macht ja so mulu im Schädel, dass alles zu spät ist. Er baut deine Hemmschwelle ab, es werden wohl wahnsinnig viele Rauschkinder geboren. Vielleicht veröffentliche ich die mal hier oder auch anonym, wie schon mal.,
Bei mir kommt beim Alkohokonsum dann noch die vermehrte Aggression dazu, es ist einfach schrecklich und ich bin froh, dass ich diesen Müll im Augenblick nicht mehr anrühre. Das ist einfach eine harte Droge, die dein Hirn und deinen Körper schädigt in einem solchen Ausmass, dass da kaum eine verheerendere Droge am Markt ist. Alkohol tötet Hirnzellen, so, wie wenn man Klebstoff schnüffeln würde. Das muss man sich mal vor Augen halten, da sollte man schon schauen, ob es da nicht gesündere Rauschzustände gibt, auch wenn die vielleicht verboten sind. Das sollte man seiner Gesundheit Vorzug geben und nicht den falschen Gesetzen.
Enorm wichtig wäre es auch, wenn die Drogenbeauftragte dafür Sorge tragen würde, dass nun alle Drogen gleich kritisch betrachtet werden. Es hilft nicht, zu sagen, dass man schon mit dem Alkohol so viele Probleme hat, dass man auf keinen Fall das Angebot noch erweitern will. Aber ich bin der Meinung, dass es besser wäre, den Kids zu sagen, Hände weg vom Alkohol und nicht "Kenn deine Grenze". Das relativiert das alles zu sehr. Ich kenne bei anderen Drogen auch meine Grenze und halte die auch ein, warum ist das verboten und beim Alkohol ist das in Ordnung? Das sind die falschen Signale, die Deutschland noch enorm schaden werden. Entweder Hände weg von allem oder ordentliche Aufklärung, aber dieser Zustand ist Volksverdummung und Desinformation.
Bei mir kommt beim Alkohokonsum dann noch die vermehrte Aggression dazu, es ist einfach schrecklich und ich bin froh, dass ich diesen Müll im Augenblick nicht mehr anrühre. Das ist einfach eine harte Droge, die dein Hirn und deinen Körper schädigt in einem solchen Ausmass, dass da kaum eine verheerendere Droge am Markt ist. Alkohol tötet Hirnzellen, so, wie wenn man Klebstoff schnüffeln würde. Das muss man sich mal vor Augen halten, da sollte man schon schauen, ob es da nicht gesündere Rauschzustände gibt, auch wenn die vielleicht verboten sind. Das sollte man seiner Gesundheit Vorzug geben und nicht den falschen Gesetzen.
Enorm wichtig wäre es auch, wenn die Drogenbeauftragte dafür Sorge tragen würde, dass nun alle Drogen gleich kritisch betrachtet werden. Es hilft nicht, zu sagen, dass man schon mit dem Alkohol so viele Probleme hat, dass man auf keinen Fall das Angebot noch erweitern will. Aber ich bin der Meinung, dass es besser wäre, den Kids zu sagen, Hände weg vom Alkohol und nicht "Kenn deine Grenze". Das relativiert das alles zu sehr. Ich kenne bei anderen Drogen auch meine Grenze und halte die auch ein, warum ist das verboten und beim Alkohol ist das in Ordnung? Das sind die falschen Signale, die Deutschland noch enorm schaden werden. Entweder Hände weg von allem oder ordentliche Aufklärung, aber dieser Zustand ist Volksverdummung und Desinformation.
Anmerkung zum Blog
Der Retweet-Button, der like-Button von Facebook und der yigg-it-Button sind mal einfach zur Veranschaulichung für mich auf der Seite. Ich gehe jetzt zuerst einmal nicht davon aus, dass jemand meine Befindlichkeits-Postings retweetet oder weiterempfielt. Weiterhin ist hier ja auch kaum Verkehr, ich hatte bis vor ein paar Tagen einen Counter, der war jetzt nach ca. 5 Jahren auf 12.000 und sonstwas. Also rund 2000 Zugriffe im Jahr, es würde mich schon freuen, wenn ich die in der Woche hätte. Von 2000 am Tag will ich da gar nicht erst träumen, wenn dann muss ich es realisieren, aber da habe ich noch nicht viel Plan. Mit diesem Blog kann ich das wohl kaum schaffen, denn so weltbewegend ist das Thema ja nun nicht.
Ich schreibe ja schon im Untertitel des Blog, dass er eine Therapieform für mich ist, das ist hauptsächlich für mich wichtig, da schaue ich nicht so sehr auf "Follower". Aber dieser Blog ist ein guter Einstieg gewesen damals, da fing das gerade so an mit den Blogs vor fünf Jahren. Dann dümpelte das ganze ja auch zwei Jahre unberührt vor sich hin. Ich habe zwischendurch Nachrichten gemacht und nun bin ich wieder beim Tagebuch gewissermassen. So kann ich meine persönliche Entwicklung sehen. Das ist schon eine interessante Sache, wenn man das über Jahre macht, da reflektriert man nochmal und man sieht gut, wo man gerade steht, wenn man Vergleiche zieht mit den Erlebnissen und Stimmungen aus der Vergangenheit.
Ich habe ja noch einen anderen Blog, "Mein Leben mit der Sucht - Outside of Society", an dem ich eher weniger als mehr arbeite im Augenblick. Auch diesen Blog habe ich vor ca. % Jahren begonnen, aber ich bin noch nicht so weit gekommen mit meiner Drogenbiographie. Ich schreibe, wenn es geht und oft geht es nicht, ich will auch keine Reisser schreiben oder erfolgreiche populäre Sachen, ich will authentisch schreiben. Daher können auch mal harte Sätze und Worte fallen, denn ich schreibe oft, wenn ich total am Boden bin.
Auf jeden Fall freue ich mich über jeden Leser, über jeden Kommentar, ich habe in den ganzen Jahren noch keinen bekommen. Ansonsten werde ich auch noch einen technischen Blog, also entweder Internet und Computer oder Smarphones und einen Legalize-Blog ins Leben rufen, denn das sind meine Themen. Wenn dann die Inhalte stimmen, dann werde ich mich daran machen, eine Leserschaft aufzubauen. Ich würde gerne noch viel mehr daraus machen, aber ich bin einfach nicht positiv und optimistisch genug, obwohl ich Spass an dem Ganzen habe. Ich muss einfach mal aufhören mit dem Abwarten und anfangen mit den Dingen, einfach mitten rein gehen. Es bleibt abzuwarten, zu Erzählen gäbe es genug.
Ich schreibe ja schon im Untertitel des Blog, dass er eine Therapieform für mich ist, das ist hauptsächlich für mich wichtig, da schaue ich nicht so sehr auf "Follower". Aber dieser Blog ist ein guter Einstieg gewesen damals, da fing das gerade so an mit den Blogs vor fünf Jahren. Dann dümpelte das ganze ja auch zwei Jahre unberührt vor sich hin. Ich habe zwischendurch Nachrichten gemacht und nun bin ich wieder beim Tagebuch gewissermassen. So kann ich meine persönliche Entwicklung sehen. Das ist schon eine interessante Sache, wenn man das über Jahre macht, da reflektriert man nochmal und man sieht gut, wo man gerade steht, wenn man Vergleiche zieht mit den Erlebnissen und Stimmungen aus der Vergangenheit.
Ich habe ja noch einen anderen Blog, "Mein Leben mit der Sucht - Outside of Society", an dem ich eher weniger als mehr arbeite im Augenblick. Auch diesen Blog habe ich vor ca. % Jahren begonnen, aber ich bin noch nicht so weit gekommen mit meiner Drogenbiographie. Ich schreibe, wenn es geht und oft geht es nicht, ich will auch keine Reisser schreiben oder erfolgreiche populäre Sachen, ich will authentisch schreiben. Daher können auch mal harte Sätze und Worte fallen, denn ich schreibe oft, wenn ich total am Boden bin.
Auf jeden Fall freue ich mich über jeden Leser, über jeden Kommentar, ich habe in den ganzen Jahren noch keinen bekommen. Ansonsten werde ich auch noch einen technischen Blog, also entweder Internet und Computer oder Smarphones und einen Legalize-Blog ins Leben rufen, denn das sind meine Themen. Wenn dann die Inhalte stimmen, dann werde ich mich daran machen, eine Leserschaft aufzubauen. Ich würde gerne noch viel mehr daraus machen, aber ich bin einfach nicht positiv und optimistisch genug, obwohl ich Spass an dem Ganzen habe. Ich muss einfach mal aufhören mit dem Abwarten und anfangen mit den Dingen, einfach mitten rein gehen. Es bleibt abzuwarten, zu Erzählen gäbe es genug.
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Relaunch Design
So, jetzt habe ich mal das Design geändert und das ganze um ein paar Gadgets, Widgets, Plugins oder was auch immer bereichert. Ich hoffe, es kommt an. Die Buttons für den ganzen Social Media Summs sollten an sich unter jedem Posting erscheinen, aber das kann man über den Vorlagen-Assistenten nicht realisieren. Man kann auch im HTML selber rumstricken, habe ich neulich gemacht und es hinbekommen, dass der like-Button da war, wo er hin sollte. Aber da war eine Änderung im Code, das ist alles ganz schön umgebaut und ich habe keinen Durchblick mehr, da ich sowieso kein Programmierer bin, ich kann da die grundlegenden Dinge, was HTML angeht, wenn es überhaupt so weit geht.
Ich schaue mir gerne die Sachen an und schraube rum, das habe ich schon immer so gemacht am Computer und es hat was gebracht. Hab leider nichts raus gemacht, war Ende der achtziger erfolgreicher und gut verdienender Operator in einer damals noch "exotischen" Branche, ich habe mir das mit den Drogen verbaut, das war ich noch nicht reif genug (Könnt ihr nachlesen auf http://littleownme.blog.de). Leider habe ich nach meiner Therapie auch keine Chance bekommen, in dem Gebiet wieder einzusteigen, das war vier Jahre vor 2K, da wo sie dann indische EDVler nach Deutschland holen wollten, weil hier zu wenig Fachkräfte da waren. Das ist manchmal schon arg, wenn ich bedenke, dass ich hier noch mindestens 20 Jahre arbeiten soll als kaufmännischer Angestellter. Das passt nicht zu mir, das ist nicht meine Arbeit, das ist mir zu dumpf. Es wird mir wohl aber nichts anderes übrig bleiben, ich hoffe, dass ich nicht wieder tiefer falle, wenn ich so einen ungeliebten Job machen muss.
Ich schaue mir gerne die Sachen an und schraube rum, das habe ich schon immer so gemacht am Computer und es hat was gebracht. Hab leider nichts raus gemacht, war Ende der achtziger erfolgreicher und gut verdienender Operator in einer damals noch "exotischen" Branche, ich habe mir das mit den Drogen verbaut, das war ich noch nicht reif genug (Könnt ihr nachlesen auf http://littleownme.blog.de). Leider habe ich nach meiner Therapie auch keine Chance bekommen, in dem Gebiet wieder einzusteigen, das war vier Jahre vor 2K, da wo sie dann indische EDVler nach Deutschland holen wollten, weil hier zu wenig Fachkräfte da waren. Das ist manchmal schon arg, wenn ich bedenke, dass ich hier noch mindestens 20 Jahre arbeiten soll als kaufmännischer Angestellter. Das passt nicht zu mir, das ist nicht meine Arbeit, das ist mir zu dumpf. Es wird mir wohl aber nichts anderes übrig bleiben, ich hoffe, dass ich nicht wieder tiefer falle, wenn ich so einen ungeliebten Job machen muss.
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